Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Datenschutzhinweis

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Youtube-Videos und OpenStreetMaps). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

30. April 2026

Leben retten lernen

Reanimationsübung in der Waldorfschule: Lehrer Nils Rabente (hinten links) und Fachkrankenpfleger Kai Bonberg (hinten rechts) vom Elisabeth Hospital bei Schulung der 7. und 8. Klassen der Gütersloher Waldorfschule.
Reanimationsübung in der Waldorfschule: Lehrer Nils Rabente (hinten links) und Fachkrankenpfleger Kai Bonberg (hinten rechts) vom Elisabeth Hospital bei Schulung der 7. und 8. Klassen der Gütersloher Waldorfschule.

Wie wichtig schnelles und richtiges Handeln im Notfall ist, wurde nun den Schülern der Waldorfschule Gütersloh eindrucksvoll vermittelt: Kai Bonberg, Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin im Elisabeth Hospital, besuchte die Schule, um den Schülern der 7. und 8. Klassen die Grundlagen der Reanimation beizubringen – bestehend aus theoretischen Grundlagen und praxisnahen Übungen an Reanimationspuppen.

Im ersten Teil der Schulung erklärte der Experte anschaulich die wichtigsten Schritte der Wiederbelebung. Themen wie das Erkennen eines Herz-Kreislauf-Stillstands, das richtige Absetzen eines Notrufs sowie die Herzdruckmassage standen im Mittelpunkt. „Viele Menschen haben Angst, im Notfall etwas falsch zu machen“, erklärte der erfahrene Fachkrankenpfleger. „Doch Nichtstun ist das größte Risiko. Jeder kann helfen – und sollte es auch.“

Besonders großes Interesse zeigten die Schülerinnen und Schüler im praktischen Teil der Schulung. An speziellen Übungspuppen konnten sie selbst die Herzdruckmassage trainieren. Unter fachkundiger Anleitung wurde das Gelernte direkt umgesetzt und gefestigt. „Es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man es selbst ausprobiert“, berichtete eine Schülerin. „Jetzt traue ich mir eher zu, im Ernstfall zu helfen.“

Auch die Lehrkräfte begrüßten die Initiative. „Solche Schulungen sind enorm wertvoll“, betonte der Lehrer Nils Rabente. „Sie geben unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur Wissen, sondern auch Sicherheit und Verantwortung mit auf den Weg.“ Auch Kai Bonberg zog am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit: „Die Gruppe war sehr engagiert und aufmerksam. Es ist schön zu sehen, wie ernst die Jugendlichen dieses wichtige Thema nehmen.“