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08. Juli 2026

VHS und Hospital stärken Frauengesundheit in der Region

Die Volkshochschule Gütersloh und das Elisabeth Hospital bündeln ihre Kompetenzen: Mit einer neuen Kooperation möchten beide Partner wichtige Gesundheitsthemen stärker in die Region tragen, verständlich vermitteln und den direkten Austausch zwischen medizinischen Experten und der Bevölkerung fördern.

„Mit der Kooperation schaffen wir ein Angebot, das medizinisches Fachwissen direkt zu den Menschen bringt. Gesundheit betrifft uns alle – und gute Information ist ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit, Vorsorge und Lebensqualität“, betont Désirée Solle, Leiterin der VHS Gütersloh. Ziel ist es, Menschen vor Ort niedrigschwellig Zugang zu fundiertem Gesundheitswissen zu ermöglichen – von Prävention und Früherkennung über moderne Behandlungsmöglichkeiten bis hin zu alltagsnahen Fragen rund um Wohlbefinden und Lebensqualität.

Ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die neu ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe „FrauenSache“. Die Initiative geht von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Elisabeth Hospitals aus und widmet sich gezielt Themen der Frauengesundheit. Unter fachlicher Leitung und mit großem Engagement von Chefarzt Khalil Lafta wurden bereits erste Vorträge etabliert. Die Resonanz zeigt: Der Bedarf an verständlicher, verlässlicher Information und persönlichem Austausch ist vorhanden. „Gerade bei Themen der Frauengesundheit gibt es viele Fragen, Unsicherheiten und manchmal auch Hemmschwellen. Mit ‚FrauenSache‘ möchten wir informieren, aufklären und Frauen in jeder Lebensphase stärken“, unterstreicht Irmhild Plauschinn, pädagogische Leiterin des Bereichs Gesundheit bei der VHS.

Besonders sichtbar wird die neue Kooperation im Pink Oktober: Für den Aktionsmonat rund um Brustkrebs, Vorsorge und Frauengesundheit ist ein eigenes Vortragsprogramm des Brustzentrums Ostwestfalen am Standort Elisabeth Hospital geplant. „Die Veranstaltungen sollen informieren, sensibilisieren und Mut machen, sich frühzeitig mit Vorsorge, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen“, betont Chefarzt Khalil Lafta. Dabei stehen nicht nur medizinische Fakten im Mittelpunkt, sondern auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und in verschiedenen Kursaktivitäten selbst aktiv zu werden.

„Als Hospital verstehen wir uns nicht nur als Ort der medizinischen Versorgung, sondern auch als Partner für Aufklärung, Prävention und Gesundheitsbildung in der Region. Gemeinsam mit der VHS können wir Menschen frühzeitig erreichen, Wissen verständlich vermitteln und dazu beitragen, Gesundheitskompetenz vor Ort nachhaltig zu stärken“, bestärkt Matthias Bitter, Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen, zu der auch das Elisabeth Hospital gehört. Die neue Veranstaltungsreihe wird regelmäßig fortgeführt und um weitere Vortragsthemen ergänzt. Die Termine werden über die Programme der VHS, die Kommunikationskanäle des Hospitals sowie die regionale Presse bekanntgegeben. Die Zusammenarbeit zwischen der VHS Gütersloh und dem Elisabeth Hospital verbindet Bildungsarbeit und medizinische Expertise. Der nun unterzeichnete Kooperationsvertrag bekräftigt das gemeinsame Ziel, Gesundheitswissen verständlich, praxisnah und wohnortnah zugänglich zu machen.