23. Dezember 2025
Brustzentrum investiert in modernste Technik
Das Brustzentrum Ostwestfalen am Standort Elisabeth Hospital in Gütersloh setzt einen Meilenstein in der Diagnostik: Mit der Inbetriebnahme eines neuen, hochmodernen Mammographie- und Tomosynthese-Geräts ab Mitte Januar 2026 investiert das Zentrum gezielt in Präzision, Sicherheit und medizinische Qualität.
Herzstück des neuen Systems ist ein digitaler Hochleistungsdetektor, der Dank präziser hochauflösender 3D-Aufnahmen selbst feinste Gewebestrukturen sichtbar macht und dadurch bereits erste Anzeichen wie winzige Verkalkungen, Knoten oder Veränderungen in der Brust entdecken kann. Dies erlaubt eine frühzeitige und deutlich bessere Differenzierung zwischen gesundem und veränderten Gewebe, auch bei noch dichtem Brustgewebe – ein entscheidender Faktor, wenn es um die rechtzeitige Diagnose und erfolgreiche Behandlung von Brustkrebs geht.
Gleichzeitig sorgt die moderne Technologie mit intelligentem Dosiskontrollsystem für eine signifikante Reduktion der Strahlenbelastung für die Patientinnen des Brustzentrums Ostwestfalens und gewährleisten dadurch ein Höchstmaß an Sicherheit. „Das Mammographiegerät arbeitet zusätzlich mit der so genannten Tomosynthese, bei
der auf Basis mehrerer niedrig-dosierter Röntgenbilder aus verschiedenen Winkeln eine Serie dünner Schichtaufnahmen errechnet werden kann“, berichtet Prof. Dr. Till Heusner, Chefarzt der Klinik für Radiologie. Besonderes Augenmerk wurde zudem auf das Erleben der Patientinnen gelegt. Die Kompressionstechnik des Geräts passt sich individuell an und ermöglichst es dem Team eine spürbar angenehmere Untersuchung in ruhiger Atmosphäre anzubieten.
Die Auswertung der Aufnahmen werden von der in der Mammographie langjährig erfahrenen Radiologin Sarah Rauscher, Oberärztin der Radiologie der KHO, vor Ort in Gütersloh und auch an den KHO-Standorten Bielefeld und Herford angeboten. Sie ist seit vielen Jahren im Bereich der Brustdiagnostik spezialisiert und nimmt sich der Befunde mit fachlicher Kompetenz, Empathie und großer Sorgfalt an. Das System arbeitet rein digital und ist an den Teleradiologieverbund angeschlossen, um kurzfristig Zweitmeinungen einzuholen. Im Verdachtsfall kann die betroffene Stelle der Brust direkt lokalisiert und eine Stanzbiopsie durchgeführt werden.
„Für die Patientinnen bedeutet dies vor allem eines: das beruhigende Gefühl, in sicheren Händen zu sein“, betont Khalil Lafta, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Elisabeth Hospital. So gelingt es dem Team des Brustzentrums moderne Technik mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen in Einklang zu bringen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Mammographiegeräts stärkt das Brustzentrum Ostwestfalen überregional seine Rolle als verlässlicher und kompetenter Partner auf dem Gebiet der Brustgesundheit.