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01. September 2022

Gefragt bei Medizinern von Morgen

Angehende Ärzte üben: Lara Schöning (von links), Rebecca Levine und Vincent Ordelheide absolvieren ihr Praktisches Jahr am Sankt Elisabeth Hospital. Chefarzt Dr. Sung Kook Han bildet gerne aus und begleitet die Studenten in der Inneren Medizin durch diesen wichtigen Abschnitt.
Angehende Ärzte üben: Lara Schöning (von links), Rebecca Levine und Vincent Ordelheide absolvieren ihr Praktisches Jahr am Sankt Elisabeth Hospital. Chefarzt Dr. Sung Kook Han bildet gerne aus und begleitet die Studenten in der Inneren Medizin durch diesen wichtigen Abschnitt.

„Ich bleibe dem Hospital verbunden!“ Da ist sich Vincent Ordelheide sicher. Er kommt aus der Region und hat während seines Medizinstudiums die Famulatur und nun auch das Praktische Jahr im Sankt Elisabeth Hospital absolviert.

Aus gutem Grund. Das akademische Lehrkrankenhaus ist unter den Studierenden so beliebt, dass es auf der Plattform „pj-ranking.de“ aktuell den 7. Rang belegt.

Als das PJ-Telefon klingelt, springt Vincent Ordelheide sofort auf. Am anderen Ende der Leitung ist Dr. Sung Kook Han, Chefarzt der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen. Es steht eine interessante Untersuchung an, bei der der 24-jährige Student sein praktisches Fachwissen erweitern kann. „Ich finde es super, dass Ärzte und Pflegekräfte immer an uns denken und uns teilnehmen lassen. So lerne ich ständig dazu“, berichtet der angehende Arzt aus seinem Arbeitsalltag. Er weiß allerdings auch, dass dies nicht selbstverständlich ist. Es ist der große Vorteil des mittelgroßen Hauses. „Wir profitieren von flachen Hierarchien und die Stimmung untereinander ist sehr positiv, fast familiär“, bestätigen seine PJ-Kolleginnen Rebecca Levine (25) und Lara Schöning (26). Viele Studenten hängen nach einem positiven Tertial noch ein weiteres im katholischen Haus an.

Insgesamt drei Tertiale müssen die Medizinstudenten über jeweils 16 Wochen in Lehrkrankenhäusern ablegen, diese zählen zu den wichtigsten Abschnitten der medizinischen Ausbildung, in denen die angehenden Ärzte ihr Handwerkszeug lernen. Seit zehn Jahren ist das Gütersloher Hospital Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Neben den Pflichtfächern Chirurgie/ Unfallchirurgie und Innere Medizin bietet das Sankt Elisabeth Hospital auch Tertiale in den Wahlfächern Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie und Intensivmedizin, Neurologie sowie Orthopädie an.

Für Chefarzt Prof. Dr. Norbert Zoremba (PJ-Beauftragter am SEH) ist dabei eine Maßgabe besonders wichtig: Wertschätzung unter Kollegen. „Eine gute fachliche Kommunikation auf Augenhöhe zwischen den ärztlichen und pflegerischen Kolleginnen und Kollegen erhöht den Therapieerfolg für unsere Patienten enorm.“ Gleichzeitig schafft es eine angenehme Lernatmosphäre für die PJler. Eine gute Mischung aus anschaulicher Praxis und theoretischer Lehre zeichnet das Gütersloher Lehrkrankenhaus aus. Das bestätigen die vielen positiven Bewertungen auf der studentischen Plattform. „Das Praktische Jahr hier bedeutet viel mehr, als nur Haken halten im OP. Wir dürfen unter Aufsicht eigenständig arbeiten und sogar Einsätze auf dem Notarztwagen mitfahren“, berichtet Lara Schöning.

Rebecca Levine und Lara Schöning hatten sich im Vorfeld ihrer praktischen Ausbildung informiert, in welchen Krankenhäusern sie ihre Einheiten absolvieren wollen. Wichtiger Ratgeber bei dieser Entscheidung waren die Empfehlungen von Studenten, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen in Kliniken in Deutschland Österreich und der Schweiz berichten können. Die Onlineplattform PJ Ranking bündelt alle eingestellten Bewertungen und führt dadurch eine ständig aktuelle Rangliste. Darüber hinaus stellt sich das Team des Hospitals regelmäßig auf dem PJ-Day in Münster vor und knüpft persönlich Kontakte zu den Studierenden. „Die Ausbildung macht Spaß und ist enorm wichtig für die Medizinstudenten, außerdem können wir vielleicht dadurch auch einige motivieren später als Ärzte zu uns zu kommen“, resümiert Prof. Dr. Norbert Zoremba.