Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch – was tun?

Schmerzen und eine Wölbung können unangenehme und sichtbare Zeichen eines Leistenbruchs sein. Die so genannte Hernie muss jedoch nicht immer Probleme bereiten, sie kann auch als Zufallsbefund entdeckt werden. Im nächsten Gesundheitsforum des Elisabeth Hospitals am Mittwoch, 8. Juli, informiert Chefarzt Dr. Klaus Frommhold zum Thema Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch – was tun?
Ort
Konferenzraum 1 (EG) im Elisabeth Hospital
Stadtring Kattenstroth 130
33332 Gütersloh
Termine
Weitere Informationen
Das Team der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Minimalinvasive Chirurgie ist seit vielen Jahren auf die Behandlung von Hernien spezialisiert und hat ein zertifiziertes Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie etabliert. Rund 400 Operationen werden im Hospital jedes Jahr durchgeführt. Solange Hernien keine oder nur leichte Beschwerden bereiten, sind sie meist harmlos. Durch einen Bruch in der Leiste können Eingeweide des Bauchraums jedoch zusammen mit dem sie umgebenden Bauchfell hindurchtreten. Es besteht die Gefahr, dass der Bruchinhalt eingeklemmt wird und durch den eingeschränkten Blutfluss Gewebe abstirbt.
Der Leistenbruch nimmt aufgrund seiner Häufigkeit eine Sonderstellung in der Bauchchirurgie ein, er gehört zu den 20 häufigsten Eingriffen. Statistisch gesehen erleiden drei Prozent aller Frauen und 27 Prozent aller Männer während ihres Lebens einen Leistenbruch. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. „Schweres Heben und Tragen erhöht den Druck im Bauchraum, dadurch können Brüche im weichen oder vorgeschädigten Gewebe entstehen“, erklärt Dr. Klaus Frommhold. Auch andere Erkrankungen wie chronische Verstopfungen oder Prostatavergrößerungen können den Innendruck im Bauch erhöhen und einen Bruch begünstigen.
Der Vortrag beginnt um 17.00 Uhr im Konferenzraum 1 (EG) im Elisabeth Hospital, Stadtring Kattenstroth 130.
Im Anschluss beantwortet der Referent gerne individuelle Fragen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.