Selbsthilfegruppe der ILCO

Austausch und Hilfe von Betroffenen für Betroffene: Jeden 2. Montag im Monat trifft sich die Selbsthilfegruppe für Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung und deren Angehörige.
Ort
Konferenzraum 2 (EG) im Elisabeth Hospital
Termine
Regelmäßige Treffen der Selbsthilfegruppe
„Bei den Gruppentreffen geht es neben dem so wichtigen Austausch unter Betroffenen auch um konkrete Alltagshilfen und Erfahrungsweitergabe“, betont Susanne Bock, Regionalsprecherin der ILCO. Expertenvorträge und Informationen rund um Neuheiten in der Stoma-Versorgung, sowie Ausflüge sind ebenso geplant. Alle Darmkrebspatienten finden im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt bei uns im Haus durch die ILCO zusätzliche Beratung und Unterstützung für ihre neue Lebenssituation finden. "Das Angebot richtet sich auch an Patienten mit Divertikulitis, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Inkontinenz“, ergänzt Oberärztin Dr. Daniela Genova. Auch Klaus Zobel, Pflegeexperte Stoma, Kontinenz und Wunde (FgSKW), wird die Selbsthilfegruppe unterstützen und für Fragen zur Verfügung stehen.
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen. Pro Jahr erkranken rund 60.000 Menschen in Deutschland. In vielen Fällen muss im Rahmen der Behandlung ein künstlicher Darmausgang (Stoma) angelegt werden, meistens nur vorübergehend, aber oft eben auch als endgültige Maßnahme. Und auch bei anderen Erkrankungen ist es manchmal notwendig einen künstlichen Darmausgang anzulegen. Betroffene und deren Angehörige sind mit dieser neuen Lebenssituation oft überfordert. Die Selbsthilfegruppe der ILCO steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Alle Betroffenen und ihre Angehörigen sind herzlich eingeladen. Rückfragen beantwortet gerne die Regionalsprecherin der ILCO, Susanne Bock, telefonisch unter 0160-96640567. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Wir freuen uns auf Sie!