Unser Behandlungsspektrum

Zur Pneumologischen Abteilung gehört ein Schlaflabor mit vier Plätzen. Hier behandeln wir schwerpunktmäßig Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen. Weiterhin können die 80 gelisteten Erkrankungen der Schlafmedizin in unserem Schlaflabor diagnostiziert und therapiert werden.

Eine Untersuchung in einem Schlaflabor dient der Diagnose und Therapie von Schlafstörungen. Sie kann bei folgenden Beschwerden angebracht sein:

  • Tagesmüdigkeit
  • Einschlafen in monotonen Situationen am Tage
  • Atempausen und flache Atmung während des Schlafes
  • Heftiges Schnarchen
  • Einschlaf- und Durchschlafstörungen
  • Internistische, psychiatrische und neurologische Erkrankungen, die mit Schlafstörungen einhergehen bzw. durch diese ausgelöst oder verschlimmert werden
  • Herzerkrankungen (Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen), die mit zentralen und obstruktiven Schlafstörungen einhergehen

An erster Stelle stehen die Anamnese, also die Erhebung der Krankenvorgeschichte und der aktuellen Beschwerden des Patienten. Es folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Fragebögen mit verschiedenen Themenschwerpunkten dienen dazu, Symptome messbar und im Verlauf vergleichbar zu machen. In der Nacht werden die Patienten überwacht. Dabei werden die Patientendaten erfasst und aufgezeichnet. Dazu gehören u.a. die elektrischen Hirnströme, Augenbewegungen, Schnarchgeräusche, die Messung der Atembewegungen, des Sauerstoffgehaltes und der Muskelaktivität. Durch Analyse dieser Daten gelingt es, die Schlafstörung hinsichtlich Ursache und Ausprägungsgrad einzuschätzen und eine Therapie zu planen.

Blutuntersuchungen, Lungenfunktionsdiagnostik, Röntgenuntersuchungen, EKG, Echokardiographie, Pupillographie, Vigilanztestungen und Tagestestungen (mehrfacher Schlaflatenztest) vervollständigen die Diagnostik.