Ihre Ansprechpartnerinnen

Verena Beckmann
Nadine Mense
Referentinnen für Marketing und Unternehmenskommunikation

Telefon: 05241.507-4090
E-Mail: marketing(at)sankt-elisabeth-hospital.de

 

 

 

 

17.09.2020

Ärzte von morgen

Medizinstudenten bewerten praktische Ausbildung positiv

„Ganz klar Anästhesie!“ Wenn Luise Storck von ihrem Lieblingsfach in der Medizin spricht, strahlt sie über das ganze Gesicht. Dass sie sich ihrer Sache so sicher ist, liegt für die 25-jährige Medizinstudentin im Praktischen Jahr vor allem an ihrer erfolgreichen Ausbildung im Sankt Elisabeth Hospital. Das akademische Lehrkrankenhaus ist unter den Studierenden so beliebt, dass es auf der Plattform „pj-ranking.de“ aktuell den 5. Rang belegt.

Als das PJ-Telefon klingelt, springt Luise Storck sofort auf. Am anderen Ende der Leitung ist Dr. Carsten Kulbe, Oberarzt der Klinik für Anästhesie. Es steht eine interessante Operation an, bei der die Studentin ihr praktisches Fachwissen erweitern kann. Sie darf gleich dabei sein und unter Aufsicht assistieren. „Ich finde es super, dass Ärzte und Pflegekräfte immer an uns denken und uns teilnehmen lassen. So lerne ich ständig dazu“, berichtet die angehende Ärztin aus ihrem Arbeitsalltag. Sie weiß allerdings auch, dass dies nicht selbstverständlich ist. Es ist der große Vorteil des mittelgroßen Hauses. „Wir profitieren von flachen Hierarchien und die Stimmung untereinander ist sehr positiv“, bestätigt ihre PJ-Kollegin Sonja Bork, die nach ihrem Pflichtfach Chirurgie nun als Wahlfach ebenso in die Anästhesie des Hospitals wechselt. Viele Studenten hängen nach einem positiven Tertial noch ein weiteres im katholischen Haus an.

Insgesamt drei Tertiale müssen die Medizinstudenten über jeweils 16 Wochen in Lehrkrankenhäusern ablegen, diese zählen zu den wichtigsten Abschnitten der medizinischen Ausbildung, in denen die angehenden Ärzte ihr Handwerkszeug lernen. Seit acht Jahren ist das Gütersloher Hospital Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Neben den Pflichtfächern Chirurgie / Unfallchirurgie und Innere Medizin bietet das Sankt Elisabeth Hospital auch Tertiale in den Wahlfächern Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie und Intensivmedizin, Neurologie sowie Orthopädie an.

Für Oberarzt Dr. Carsten Kulbe ist dabei eine Maßgabe besonders wichtig: Wertschätzung unter Kollegen. „Eine gute fachliche  Kommunikation auf Augenhöhe zwischen den ärztlichen und pflegerischen Kolleginnen und Kollegen erhöht den Therapieerfolg für unsere Patienten enorm.“ Gleichzeitig schafft es eine angenehme Lernatmosphäre für die PJler. Eine gute Mischung aus anschaulicher Praxis und theoretischer Lehre zeichnet das Gütersloher Lehrkrankenhaus aus. Das bestätigen die vielen positiven Bewertungen auf der studentischen Plattform.

Luise Storck und Sonja Bork hatten sich im Vorfeld ihres Praktischen Jahres informiert, in welchen Krankenhäusern sie ihre praktischen Einheiten absolvieren wollen. Wichtiger Ratgeber bei dieser Entscheidung waren die Empfehlungen von Studenten, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen in Kliniken in Deutschland Österreich und der Schweiz berichten können. Die Onlineplattform PJ Ranking bündelt alle eingestellten Bewertungen und führt dadurch eine ständig aktuelle Rangliste. Darüber hinaus stellt sich das Team des Hospitals regelmäßig auf dem PJ-Day in Münster vor und knüpft persönlich Kontakte zu den Studierenden. „Die Ausbildung macht Spaß und ist enorm wichtig für die Patienten, außerdem  können wir vielleicht  dadurch auch einige Studierende motivieren später als Ärzte zu uns zu kommen“, resümiert  Dr. Carsten Kulbe.

Ärztinnen von morgen: Luise Storck (links) und Sonja Bork absolvieren ihr Praktisches Jahr am Sankt Elisabeth Hospital. Oberarzt Dr. Carsten Kulbe bildet gerne aus und begleitet die Studentinnen durch diesen wichtigen Abschnitt.