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17.12.2020

Von der Raupe zum Schmetterling

Straffungsoperationen ermöglichen neues Körpergefühl

„Ich kam als schrumpelige Raupe und gehe als Schmetterling.“ So beschreibt Jasmin Zweigle ihr neu gewonnenes, positives Lebensgefühl nach der OP. Die 36-Jährige hat sich nach einem radikalen Gewichtsverlust von mehr als 60 Kilogramm einer Straffungsoperation am Marienhospital Oelde unterzogen – das glückliche Ende eines langen und schwierigen Prozesses.

20 Jahre Gewichts-Jojo liegen hinter ihr. Nach Phasen mit weniger Körpergewicht folgte jedes Mal wieder eine Zunahme. „Zuletzt zeigte meine Waage 120 Kilogramm an und ich hatte große Schmerzen in den Gelenken und Probleme durch Bandscheibenvorfälle. Ich musste etwas ändern“, berichtet die Rietbergerin. Nach einer Magen-Bypass-Operation Anfang 2019 und einer konsequenten Umstellung ihrer Ernährung nahm sie bis zum Weihnachtsfest desselben Jahres rapide auf ein Gewicht von 65 Kilogramm ab. Das war der Durchbruch. Doch die letzte Etappe zu ihrem Ziel stand noch bevor. Ihre Haut hatte sich nach der Gewichtsabnahme nicht zurückgebildet und hing nun störend am Körper – für die junge Frau nicht nur ein kosmetisches Problem. In ihrer Selbsthilfegruppe und über Recherchen erhielt sie die Empfehlung sich für eine Straffungsoperation an Dr. Nikolaus von Braunmühl, Chefarzt der Klinik für Plastische-, Ästhetische- und Handchirurgie am Marienhospital, zu wenden. „Wir Übergewichtige haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, werden nicht immer respektvoll behandelt“, berichtet sie. Für die Plastische Chirurgie am Marienhospital entschied sie sich deshalb, neben dem Ruf sehr gute ästhetische Ergebnisse zu erzielen, vor allem wegen der Philosophie der Klinik: Eine menschliche und würdevolle Behandlung jedes Patienten. Der Fokus des erfahrenen Teams um Chefarzt Dr. Nikolaus von Braunmühl liegt dabei neben der hohen fachlichen Akquise vor allem auf der individuellen Betreuung der Patienten.   

In der Klinik wurde Jasmin Zweigle nicht nur operiert, sondern auch bei allen nötigen Formalitäten und Verfahren, wie etwa dem Antrag auf eine Operation beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), unterstützt. „Es ist kein leichter Prozess, er kann sehr schambehaftet sein und ich möchte meine Patienten bestmöglich dabei unterstützen“, betont der Spezialist Dr. Nikolaus von Braunmühl. Nach einer behutsamen aber gründlichen Untersuchung legten Jasmin Zweigele und das behandelnden Team gemeinsam ihre Ziele und Möglichkeiten fest. In einem ersten Schritt wurde im Sommer die Bauchpartie gestrafft, bei einem weiteren Eingriff soll in den kommenden Wintermonaten das überschüssige Gewebe am Gesäß entfernt werden. „Für mich war es wichtig als Tagesmutter berufsfähig zu bleiben und wieder aktiv am Leben meiner Familie teilnehmen zu können. Das habe ich schon erreicht“, berichtet sie glücklich. Und tatsächlich: Wer die Mutter von zwei Kindern nicht kennt, würde die heute zierliche Frau nicht als Adipositas-Patientin erkennen.

„Ein Meisterstück“, bestätigt Carmen Schiefer (51), die sich wie Jasmin Zweigle von Dr. Nikolaus von Braunmühl operieren ließ. Nach einer Magen-Bypass-Operation hatte die Patientin 120kg abgenommen und eine Straffung des Bauches erhalten. Im Rahmen einer darauffolgenden Straffung der Oberschenkel erfolgte zeitgleich durch Fettabsaugung die Behandlung ihrer schmerzhaften Lipödeme an beiden Beinen. Ihr neues Körpergefühl gibt ihr Selbstvertrauen. Endlich ist sie schmerzfrei und kann den Alltag mit neuem Elan und Freude angehen. „Bei vielen unserer Patienten ist der operative Eingriff der Start in ein neues Leben“, weiß Dr. Nikolaus von Braunmühl aus Erfahrung und freut sich Patienten in dieser Lebensphase helfen zu können.