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04.02.2021

Radiologie wird mobil

Erweitertes Spektrum am Marienhospital sichert hochwertige Versorgung

Der Verbund zwischen dem Marienhospital Oelde und dem Sankt Elisabeth Hospital in Gütersloh ist sowohl technologisch als auch personell noch stärker zusammengewachsen: Seit Beginn des Jahres arbeiten die Spezialisten der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/ Neuroradiologie unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Till-Alexander Heusner auch am Standort Oelde und sorgen rund um die Uhr für die Befundung der radiologischen Aufnahmen.

„Für uns bedeutet die Integration der neuen Klinik im Marienhospital einen Qualitätssprung in der Diagnostik und ist damit ein weiterer Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung unseres Hauses“, betont Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg. „Denn je besser die Diagnostik, desto schneller und zielgenauer die Therapie“, stellt er den Nutzen für die Patienten heraus.

Dafür wurde technisch aufgerüstet.  Neben den festen Präsenztagen kann innerhalb der Verbundlösung nun ebenso mittels Teleradiologie auf einer einheitlichen technologischen Plattform gearbeitet werden. „Mit Hilfe einer Software zur Spracherkennung diktieren wir die Befunde nun direkt in die Krankenhausinformationssoftware und stellen sie damit den behandelnden Ärzten sofort zur Verfügung“, berichtet Chefarzt Prof. Dr. Heusner.

Auch zu wenig frequentierten Zeiten, wie in den Abend- und Nachtstunden, bewertet ein fachkundiger Radiologe zu jeder Zeit die Untersuchungen. Komplexe Untersuchungsdaten können mittels einer neuen, leistungsstarken Netzverbindung zügig zwischen Oelde und Gütersloh übermittelt werden. Dadurch stehen den speziell geschulten Ärzten am Marienhospital die Ergebnisse unmittelbar zur weiteren Behandlung zur Verfügung – ein sinnvolles Konzept, um Patienten auch in einer überwiegend ländlich geprägten Region qualitativ hochwertig zu versorgen.

Gleichzeitig wird das Leistungsspektrum am Marienhospital zum Beispiel durch radiologische Interventionen schrittweise erweitert. „Wir investieren in den Ausbau der Klinik und werden noch in diesem Jahr einen Computertomographen der neuesten Generation aufstellen mit faszinierenden Möglichkeiten in der Bildgebung“, freut sich der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Welslau. Damit verbunden ist eine Erweiterung des Behandlungsspektrums, zum Beispiel im Rahmen der Schlaganfallbehandlung, patientenschonende Darstellungen der Gefäße oder schnelle Ganzkörperuntersuchungen bei Unfallverletzten.

„Schon in den ersten Tagen ist deutlich geworden, dass der enge, interdisziplinäre Austausch mit den erfahrenen Krankenhausradiologen für die individuelle Versorgung der Patienten äußerst hilfreich ist“, stellt Dr. Welslau auch im Namen seiner Kollegen zufrieden fest.

Darüber hinaus werden den stationären Patienten des Marienhospitals Oelde auch diejenigen Untersuchungsverfahren zur Verfügung gestellt, über die das Haus selbst noch nicht verfügt. So können Oelder Patienten am Standort Gütersloh an zwei hochmodernen Kernspintomographen (MRTs), eines davon mit einer Feldstärke von 3 Tesla, untersucht werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, minimalinvasive Eingriffe in der Angiographieeinheit in Gütersloh durchzuführen, wie etwa die Aufdehnung von Gefäßverengungen, Stentimplantationen, die minimalinvasive Tumorbehandlung oder die Schlaganfallbehandlung.

Die volldigitalisierte Radiologie am Marienhospital ermöglicht bei hochkomplexen Erkrankungen und Verletzungen auch den sicheren Versand der Bilder mit Hilfe eines Teleradiologie-Portals und die zügige Verlegung des Patienten in ein überregionales Zentrum, wie beispielsweise in die Uniklinik Münster. „Mit Hilfe der neuen digitalen Techniken können wir so unseren Beitrag zur hochqualifizierten Patientenversorgung in ländlichen Regionen gewährleisten“, unterstreicht Prof. Dr. Heusner.

Ein letzter wichtiger Baustein der radiologischen Versorgung am Medizinstandort Oelde ist noch der Ausbau der ambulanten Angebote für gesetzlich Versicherte durch eine Partnerpraxis. „Doch hier steht noch unverständlicherweise die Kassenärztliche Vereinigung auf der Bremse“, erläutert der Geschäftsführer des Krankenhauses, „obwohl die Wartezeiten zum Beispiel für MRT-Untersuchungen unvertretbar lang sind.“

Radiologie mobil: Prof. Dr. Till-Alexander Heusner, Chefarzt der Radiologie (von links), der Ärztliche Direktor Dr. Klaus Welslau und Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg vor dem neuen Radiologie-Mobil für den Einsatz der Ärzte und Medizinisch-technischen Assistenten.