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22.03.2017

Vom Bufdi zur Hebamme

Alina Obbelode lernte ihren Traumberuf im Sankt Elisabeth Hospital kennen

Gütersloh (seh). Der schönste Moment, das ist für Alina Obbelode der, wenn ein Kind auf die Welt kommt, wenn die Eltern überglücklich sind und schlagartig alles andere um sie herum vergessen. 90-mal mal durfte die 18-Jährige dabei sein. Aktuell noch als Bufdi im Sankt Elisabeth Hospital, ab April als Hebammenschülerin in Minden.

Schon während der Schule wusste Alina Obbelode, dass Hebamme ihr Traumberuf ist. Neugierig machte sie ihre beste Freundin, die von der Arbeit ihrer Mutter im Kreißsaal des Sankt Elisabeth Hospitals erzählte. „Am Anfang interessierte mich vor allem die Arbeit mit den Babys“, blickt die 18-Jährige zurück. Inzwischen weiß sie: „Was mir am meisten Freude bereitet, ist die Arbeit mit den Frauen: zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln und über sich selbst hinauswachsen.“

Nach langen Gesprächen über den Arbeitsalltag entschied sich Alina Obbelodde dazu, sich nach dem Abitur ein eigenes Bild von dem Beruf zu machen. Am 1. Juli 2016 begann sie dann ihren Bundesfreiwilligendienst im Sankt Elisabeth Hospital. „Ich habe mich gleich am ersten Tag gut aufgenommen gefühlt“, sagt sie. In den folgenden Monaten begleitete die „Bufdine“ die Hebammen und Ärzte bei Geburten und Kaiserschnitten, kümmerte sich um die Frauen, wog und maß die Neugeborenen, zeichnete die Herztöne der Kinder und die Wehentätigkeiten der Mütter mittels eines CTGs auf – im Früh-, Spät- und Nachtdienst und auch am Wochenende. Dass sie so viele unterschiedliche Aufgaben kennenlernen darf, macht die 18-Jährige stolz. „Mein schönstes Erlebnis bis jetzt war, als eine Mutter einige Zeit nach ihrem Notkaiserschnitt mit ihren Zwillingen zu uns auf Station kam, sich bedankte und ich die gesunden Kinder sehen konnte. Da geht einem das Herz auf“, schwärmt die 18-Jährige. Die beiden Frauen haben noch heute regelmäßigen Kontakt. „Wir bekommen von den Frauen unglaublich viel zurück. Das macht den Beruf so besonders“, erklärt Alina Obbelode.

Nach zwei Tagen durfte die „Bufdine“ erstmals bei einer Geburt dabei sein. Nach zwei Wochen stand endgültig fest, dass sie Hebamme werden will. Und das wird sie jetzt auch: Am 1. April startet ihre dreijährige Ausbildung in Minden, bei der sich theoretische und praktische Unterrichtsblöcke abwechseln. Ganz bewusst hat sich  Alina Obbelode für diesen Weg entschieden. Allen Diskussionen um Haftpflichtprämien von Hebammen zum Trotz, die die schönen Seiten des Berufs für die Öffentlichkeit verstellen.

„Ich fühle mich durch den Bundesfreiwilligendienst gut auf die Ausbildung vorbereitet. Ich habe wichtige Grundlagen gelernt, viele Erfahrungen gesammelt und wurde bereits mit verschiedenen Situationen konfrontiert“, sagt die 18-Jährige, die damit einigen anderen Auszubildenden etwas voraushaben dürfte. „Obwohl ich schon vor dem Bundesfreiwilligendienst wusste, dass ich Hebamme werden möchte, hat mir die Zeit sehr viel gebracht: Sie hat mich selbstständiger gemacht und mich in meinem Berufsziel bestärkt“, zieht Alina Obbelode ein Fazit von ihrer Zeit als Bundesfreiwilligendienstleistende. Der Abschied vom Sankt Elisabeth Hospital Ende März werde ihr schwerfallen. „Ich habe mich jeden Tag auf die Arbeit gefreut“, betont sie.

Alina Obbelode mit dem kleinen Matthew, der am 20. März zur Welt kam.