Endoprothetikzentrum

Unsere Klinik für Orthopädie ist u.a. auf die Behandlung degenerativer Erkrankungen an Hüft- und Kniegelenken spezialisiert und durch die Zertifizierungsstelle „EndoCert“ als anerkanntes Endoprothetikzentrum (kurz EPZ) ausgezeichnet.

Alle Operateure der Klinik verfügen über langjährige Erfahrung auf diesem Gebiet und haben bereits weit über 1.000 künstliche Gelenke eingebaut. Die Leitung und Koordination des Zentrums liegt in den Händen erfahrener Chef- und Oberärzte.

Diagnostik und Therapie
Die Verbesserung der Lebensqualität der Patienten steht an erster Stelle. Dazu gehört auch, dass vor einem Eingriff genau geprüft wird, ob dieser wirklich notwendig oder inwieweit noch eine konservative Behandlung möglich ist.

Um krankhafte Veränderungen oder Funktionsstörungen des Hüft- und Kniegelenkes zu diagnostizieren, stehen nachfolgende diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Digitale Röntgenaufnahme
  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Computertomographie (64-Zeiler CT)
  • Skelettszintigraphie
  • Laborchemische Untersuchen
  • Mikrobiologische Untersuchungen
  • Angiographie

Das künstliche Hüftgelenk
In unserer Klinik für Orthopädie werden seit rund 30 Jahren Hüftgelenke ersetzt. Es stehen verschiedene Pfannen- und Schaft-Systeme zur Verfügung. Somit sind wir in der Lage für jeden Patienten die exakt passende Prothese nach genauer digitaler präoperativer Planung zur Verfügung zu stellen. Hierzu wird anhand digital angefertigter Röntgenaufnahmen die jeweilige Prothese softwaregestützt am Computer individuell an der vorliegenden anatomischen Situation geplant. In den meisten Fällen werden zementfreie Prothesen verwendet, die ohne Knochenzement implantiert werden. Häufig kann der Ersatz des Hüftgelenkes auch durch eine sogenannte minimal-invasive Operationstechnik erfolgen. Die Vorteile hierbei sind neben einer Schonung der Muskulatur und die hierdurch beschleunigte Rehabilitation, weniger Schmerzen, ein geringerer Blutverlust sowie die kosmetisch nur sehr kleine Narbe. Da es sich bei einer Prothese um ein „Ersatzteil“ handelt, kann sich diese im Laufe der Zeit lockern. In diesem Fall ist eine Austausch- bzw. Wechseloperation erforderlich. Hierbei werden der gelockerte Anteil (Hüftpfanne und/oder Prothesenschaft) oder beide Prothesenteile gewechselt. In diesen Fällen können wir auf Spezialprothesen zurückgreifen, so dass wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

Das künstliche Kniegelenk
Zum Ersatz bei verschleißbedingten degenerativen Veränderungen des Kniegelenkes bietet die Klinik für Orthopädie eine Vielzahl individueller prothetischer Lösungen an. Bei isoliertem Verschleiß des medialen oder lateralen Gelenkabschnittes ist gegebenenfalls lediglich die Implantation einer Schlittenprothese erforderlich. Zum Ersatz des gesamten Gelenkes werden in unserer Klinik neben  kreuzband-erhaltende Prothesen auch teilachsgeführte oder achsgeführte Implantate verwendet. Die Implantatauswahl hängt von den individuellen anatomischen Verhältnissen des jeweiligen Patienten ab.

Wir sind für Sie da
Modernste Operationsmethoden, Instrumente und Techniken tragen dazu bei, dass operative Eingriffe an Ihrem Hüft- oder Kniegelenk weniger belastend und die Komplikationen deutlich geringer sind. Operationen am Hüft- und Kniegelenk sind in unserer Klinik für Orthopädie Routineeingriffe, die regelmäßig durchgeführt werden.

In unserer wöchentlich stattfindenden Sprechstunde beantworten wir Ihnen alle Fragen rund um das Thema Endoprothetik. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit dem Sekretariat der Klinik für Orthopädie. Bringen Sie bitte aktuelle Aufnahmen und Befunde mit zu der Sprechstunde.

Allgemeine Orthopädische Sprechstunde
Dienstag: 10.00 bis 14.00 Uhr

Privatsprechstunde
Donnerstag: 12.00 bis 15.00 Uhr

Terminvereinbarung:
Sekretariat
Klinik für Orthopädie
Frau Manigel
Tel.: 05241/507-7200